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CBD Öl

Was Sie vor dem Kauf unbedingt wissen sollten!
Wirkung, Anwendung, Nebenwirkungen | Wo kaufen?

CBD Öl kaufen

CBD Öl setzt sich allmählich als anerkanntes Naturheilmittel durch. In den USA ist es schon sehr weit verbreitet. Hierzulande gilt es noch als „Geheimtipp“, wenn er auch allmählich nicht mehr so geheim ist. Das ist auch gut so. Man mag von vielen Nahrungsergänzungsprodukten und Naturheilmitteln zurecht nur wenig begeistert sein. Das CBD Öl hält jedoch, was es verspricht. Es hilft den Menschen die es nehmen. Und das nicht suggestiv oder im Placebo-Effekt, sondern schnell, unmittelbar und nachhaltig.

 

Das hat zur Folge, dass das CBD Öl Kaufen ebenfalls allmählich immer einfacher wird. In der heutigen Zeit denkt man dabei zuerst an den Online-Kauf. Das trifft auch beim CBD Öl kaufen zu, jedoch sollte man hier einige Regeln beachten.

CBD Öl ist aufgrund einiger gesetzlicher Änderungen und seiner nachgewiesenen Wirksamkeit gegenwärtig in aller Munde. Ärzte und Therapeuten sind von seiner Anwendbarkeit ebenso begeistert, wie die Anwender selbst. Ob Nervosität, Migräne, Regelschmerzen, Wechseljahrsbeschwerden, Prüfungsangst, Schlaflosigkeit – CBD Öl ist ein Breitband-Therapeutikum, welches für jeden anwendbar ist. Das ruft leider auch Scharlatane und Plagiatoren auf den Plan, die minderwertige Produkte verkaufen wollen. Der „stationäre“ Handel ist hier im Vorteil: Ein Ladengeschäft, gleichgültig ob Reformhaus, Drogerie oder Apotheke, wird niemals mit minderwertigen, ungeprüften Produkten handeln. Die Domäne der Scharlatane ist und bleibt das Internet. Hier sind vor allem die freien Handelsplattformen zu nennen, bei denen jeder so gut wie alles verkaufen kann. Es gibt auch CBD Händler im so genannten „Darknet“. Hier können wir nur sagen: Selbst schuld, wer dort sein Glück versucht.

Mit dem Kauf von ungeprüften CBD-Produkten geht man folgende Risiken ein:

  • Kauf von minderwertiger Ware
  • Kauf von niedrigen Konzentrationen (oder Produkten ganz ohne CBD-Öl)
  • Verunreinigte Produkte (Pestizide, Konservierungsmittel)
  • Produkte mit abgelaufener Haltbarkeit
  • Produkte mit zu hohem THC-Gehalt
  • Produkte mit

Im normalen Online-Handel gibt es aber einige Anbieter, die sehr genau auf Qualität achten. Die meisten der vertrauenswürdigen Onlineshops sind Webpräsentationen von Herstellern. Vor allem in der DACH-Region hat sich in den letzten fünfzehn Jahren eine blühende Industrie rund um Hanf und CBD-Produkte gebildet. Ihnen ist eine erstklassige Qualität gemeinsam, die sie durch innovative und nachhaltige Anbau- und Produktionsmethoden und gewissenhafte Kontrollen aufrecht erhalten. Darüber hinaus gibt es noch einige Onlineshops, die sich auf den Vertrieb von CBD-Produkten spezialisiert haben.

Unsere Empfehlung: Hanfosan

Hanfosan.de ist einer der von uns geprüften Online-Shops. Wir konnten uns von der erstklassigen Qualität des Anbieters persönlich überzeugen. Hanfosan.de bietet folgende Produktkategorien an:

  • CBD Öl
  • CBG Öl
  • CBD für Tiere
  • Hanfprotein
  • Hanföl
  • Hanfkosmetik

In jeder dieser Kategorien hat Hanfosan.de eine breite Auswahl an sehr interessanten Produkten. Hanfosan.de ist vor allem deshalb so interessant, da es ein sehr ansprechendes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Neben Rabattaktionen (10% bei Erstbestellung, wenn man den Newsletter abonniert; versandkostenfrei ab 70 Euro Einkaufswert) gibt es bei Hanfosan.de auch sehr günstige Angebote im Doppelpack. So gibt es das 20% CBD-Öl, was normalerweise weit über 130 Euro pro Ampulle kostet, bei Hanfosan.de schon für 180 Euro im Doppelpack. Das ist vor allem für überzeugte und regelmäßige Anwender ein echter Preisvorteil.

Neben den hoch konzentrierten CBD-Ölen bietet Hanfosan.de auch sehr geringe Konzentrationen an. Diese sind preislich natürlich deutlich niedriger. Vor allem sind die 3% Lösungen für Tiere und Kinder sehr gut geeignet. Mit diesen Konzentrationen lässt sich die notwendige Dosis sehr exakt einstellen.

CBD Öl in Holland kaufen

Die Niederlande haben im Anbau und in der Verarbeitung von Hanfprodukten eine lange Tradition. In keinem anderen europäischen Land werden der Besitz und der Gebrauch von Handprodukten, einschließlich THC-haltigen Produkten, so liberal gehandhabt, wie in Holland. Das hat zur Folge, dass CBD Öl aus Holland lange Zeit sehr günstig zu haben war.

Inzwischen liegen aber die Hersteller aus Deutschland, der Schweiz und Österreich preislich mit dem CBD Öl aus Holland gleichauf. Stellenweise sind sie sogar wesentlich günstiger, wie das Beispiel von Hanfosan.de gezeigt hat.

Ein Problem gibt es jedoch beim CBD Öl in Holland kaufen: In Deutschland gilt der strenge Grenzwert von 0,2% THC im CBD Öl. In anderen EU-Ländern gelten andere Grenzwerte. Man läuft daher immer Gefahr, ein illegales Produkt zu kaufen, wenn man sein CBD Öl aus dem Ausland beziehen will.

Unsere Meinung vom CBD Öl in Holland kaufen ist daher: Es ist möglich und bei Einhaltung der deutschen Grenzwerte auch soweit unproblematisch. Wir empfehlen aber, eine gründliche Preisrecherche zu machen. Man wird überrascht sein, wie günstig CBD Öl auch aus Deutschland zu beziehen ist. Bei Herstellern und Anbietern mit einer .de Adresse ist man jedoch vor Fehlkäufen und illegalen Produkten geschützt.

CBD Öl USA

Die USA präsentiert sich gegenwärtig höchst widersprüchlich, wenn es um die Herstellung, den Gebrauch und den Handel mit Hanfprodukten geht. Manche Bundesstaaten füllen ihre Gefängnisse mit Konsumenten und Kleindealern und bestrafen sie mit drakonischen, Jahrzehnte langen Strafen. Eine Landesgrenze weiter kann es aber wieder ganz anders aussehen: Colorado und Kalifornien haben liberale Gesetze für Hanf, da würden selbst die Holländer neidisch werden.

Es spricht daher nichts dagegen, in die Bundesstaaten zu reisen in denen der Konsum von Hanf legal ist. Es ist jedoch im Höchsten Maße davon abgeraten, Hanfprodukte in die USA zu importieren – oder zu versuchen, CBD Öl von dort nach Hause mitzunehmen.

Vor wenigen Wochen erlebte eine Einreisende aus Kanada eine böse Überraschung: In Ihrem Gepäck wurde eine kleine Flasche CBD-Öl gefunden. Sie wollte ausgerechnet an einer Stelle über die Grenze, wo der Besitz von Hanfprodukten noch illegal ist. Außerdem muss man in den USA streng zwischen Landesrecht und Bundesrecht unterscheiden. Auf Bundesebene sind die USA nach wie vor so streng mit dem Gebrauch von Hanf, wie sie es seit Jahrzehnten sind. Für diese Touristin nahm es ein unschönes Ende: Sie wurde zwar „nur“ zu einer Geldbuße bestraft und musste nicht ins Gefängnis. Zusätzlich hat sie aber ein Einreiseverbot für die USA erhalten – und das für den Rest ihres Lebens. Man sieht, dass das „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ in Wirklichkeit sehr eingeschränkt mit diesem Anspruch umgeht.

 

CBD Öl in der Drogerie kaufen

Ein Gerichtsurteil vom April 2019 und mehrere Razzien in Berlin haben die deutschen Drogerie-Ketten DM und Rossmann gründlich verunsichert. CBD Öl galt plötzlich als „rechtlich nicht gesichert“. Die beiden Drogerie-Riesen hatten bis zu dem Zeitpunkt CBD Produkte in den Regalen stehen. Sie sahen sich durch diese Ereignisse jedoch veranlasst, die Produkte wieder zu entfernen, auch wenn Sie damit große Verluste in Kauf nehmen mussten. Die Rechtslage hat sich seit August 2019 abermals geändert. DM beginnt wieder sehr zögerlich damit, seine Regale mit CBD-Produkten aufzufüllen. Jedoch ist man noch weit davon entfernt, entspannt mit CBD-Produkten in Ladengeschäften handeln zu können. Nachfragen lohnt daher durchaus, jedoch sind die deutschen Drogerien beim CBD immer noch sehr zurückhaltend.

 

CBD Öl in der Apotheke kaufen

Im Gegensatz zu den Drogerien ist der Kauf von CBD Produkten einschließlich CBD Öl in Apotheken völlig problemlos möglich. Jedoch muss man in Apotheken auch die bekannten „Apotheken-Preise“ bezahlen: Das bedeutet, dass das gleiche Produkt beim Hersteller oder bei einem normalen Online-Shop bis zu 50% günstiger sein kann, als beim Kauf in der Apotheke.

Interessanterweise sind sowohl die in Deutschland als auch die in den Niederlanden ansässigen Apotheken recht liberal und offen beim Angebot von CBD Produkten. DocMorrris, eine der bekanntesten Online-Apotheken der Welt, bietet jedoch bei CBD-Produkten ausschließlich eine telefonische oder postalische Bestellung an. Ein Onlinekauf ist gegenwärtig dort nicht möglich.

Im Gegensatz zu den Apotheken-Ladengeschäften sind die CBD Produkte in den Online-Apotheken wieder sehr günstig zu haben. Sie liegen jedoch immer noch deutlich über den Preisen der freien Händler wie Hanfosan.de

 

Was sagt Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest hat noch keinen Vergleich mit CBD Produkten bzw. CBD Ölen durchgeführt. Gibt man auf der Webseite des Stiftung „CBD“ ein, dann bekommt man lediglich eine Pressemitteilung. In dieser werden CBD Produkte vom Bundesinstitut für Risikobewertung sehr kritisch beschrieben. Zwei Kritikpunkte sind dem BfR besonders aufgefallen:

  • Die gesetzlich vorgeschrieben Einhaltung der Grenzwerte ist keineswegs stets gesichert.
  • Es gibt noch keinen CBD-Eintrag in der „Novel Food Verordnung“.

Vor allem der Gehalt an THC liegt bei vielen CBD Produkten über dem erlaubten Grenzwert von 0,2%. Das BfR ruft die Hersteller diesbezüglich zu mehr Sorgfalt bei Produktion und Kontrolle auf. Gegenwärtig hat der Handel mit CBD-Produkten daher eher den Status einer „Duldung“ statt einer sorgenfreien Legalität.

Schwerer wiegt jedoch der Vorwurf bezüglich der „Novel Food Verordnung“. Demnach darf CBD-Öl nicht als Nahrungsergänzungsmittel deklariert werden, solange ein entsprechendes Zeugnis der Novel Food Verordnung nicht vorliegt.

Solange es keine 100% verkehrsfähigen und legalen CBD-Produkte gibt, solange wird sich die Stiftung Warentest auch mit Vergleichen zurückhalten.

Ist CBD-Öl legal?

Die Frage ist nicht mit einem klaren Ja oder Nein zu beantworten. Die Grundvoraussetzung für den legalen Handel mit CBD-Öl ist in Deutschland sein Gehalt an THC. Hier gilt der Grenzwert von 0,2% THC Anteil als wichtigste Marke der Legalität. Daneben gibt es natürlich noch einige andere Grenzwerte, die für einen legalen Verkauf in Deutschland einzuhalten sind. Dazu zählen bestimmte Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Rückstände von Pestiziden oder Emissionen aus Verpackungsmaterial.

 

Danach muss aber die Frage geklärt werden, als was das CBD Öl gehandelt werden soll. Illegal ist es, CBD Öl als „Heilmittel“ oder „Medizin“ zu verkaufen. Das schließt auch „Naturmedizin“ oder „Naturheilmittel“ mit ein. Dem entsprechend unterliegt es auch der „Health Claim Verordnung“. Das bedeutet, dass in Bezug zum CBD Öl keine Heilsversprechen gegeben werden dürfen. Das Wiedergeben von Erfahrungsberichten ist hingegen legal.

Da noch kein CBD-Öl den Prüfprozess der Novel-Food-Verordnung durchlaufen hat, darf es auch nicht als „Nahrungsergänzungsmittel“ beworben werden. Diese Bezeichnung wäre allerdings auch unzutreffend: CBD-Öl hat mit Ernährung praktisch nichts zu tun. Niemand würde sich mit CBD-Öl einen Salat oder ein Steak zubereiten, weswegen die Novel-Food-Verordnung beim CBD Öl auch nicht wirklich zum Tragen kommt.

Nach Medizin und Nahrung wird die Auswahl an verfügbaren Produktkategorien jedoch eng. Wirklich legal ist es deshalb gegenwärtig nur, das CBD-Öl als „Pflegeöl“, „Kosmetik“ oder „Duftöl“ anzubieten. Alle drei Bezeichnungen gehen an der Wirksamkeit von CBD-Öl leider vorbei. Aber solange die Rechtslage so ist, wie sie nun einmal ist, stehen nur diese drei Wege offen um CBD Öl vermarkten zu können.

Die meisten Online-Shops helfen sich jedoch damit, CBD Öl ohne definierte Produktkategorie anzubieten. Dies ist ebenfalls legal.

Studien

Warum gibt es nur so wenige Studien zu CBD?

Eine der üblichen Bedenken gegen ein Naturheilmittel oder Nahrungsergänzungsmittel ist die ungünstige Studienlage. In vielen Fällen stimmt das auch. Und auch das CBD muss sich den Vorwurf gefallen lassen, mehr zu versprechen als durch Studien belegt werden kann. Wenn aber CBD so wirksam ist, warum ist dann die Studienlage so prekär dazu? Warum wird nicht mehr geforscht?

Die Antwort ist so einfach wie traurig: Weil das ursprüngliche Produkt, der Hanf, in Europa nach wie vor unter dem Verdacht steht eine „Einstiegsdroge“ zu sein und entsprechend gesetzlich bekämpft wird. Es ist seitens der Pharmaindustrie extrem schwierig mit Grundsubstanzen zu arbeiten, deren legaler Status nicht vollkommen stabilisiert ist. Das Ergebnis ist eine reichlich paradoxe Situation: Viele der handelsüblichen und frei verkäuflichen Medikamente ist wesentlich problematischer, als man annehmen möchte. Völlig normale Schmerzmittel wie Aspirin, Ibuprofen, Diclophenac oder Paracetamol verursachen Jahr für Jahr tausende Tote. Man kann sich Beispiel mit einem einzigen Päckchen Aspirin eine Magenblutung einfangen. Ein ganzes Päckchen Ibuprofen 800 kann die Leber zerstören. Man weiß heute, dass einer von 1000 Herzinfarkten auf einen fehlerhaften Umgang mit Diclophenac zurück zu führen ist. Dies alles nimmt man seitens des Gesetzgebers in Kauf – und verhindert gleichzeitig die Forschung am CBD durch die ungünstige Gesetzeslage.

Das ist bedauerlich. Denn immerhin weiß man durch eine eigens angestrengte Studie der WHO, dass CBD keine Nebenwirkungen hat, nicht süchtig macht und keine Rauschzustände hervorruft. Dafür berichten aber zehntausende von Patienten davon, wie sehr ihnen CBD bei ihren Schmerzen und Nervenleiden geholfen hat.

Wie wirkt CBD?

Aufgrund der schlechten Studienlage ist die Wirkung von CBD noch nicht vollständig erforscht. Man weiß heute aber folgendes: Cannabidiol ist eine körpereigene Substanz. Sie wird von der Hypophyse als Hormon ausgeschüttet und dockt an die CB1 und CB2 Rezeptoren im Körper an. Der Mechanismus des Endocannabidoidsystems, zu dem die CB1 und CB2 Rezeptoren gehören, ist folgender: Ein Reiz, beispielsweise eine Verkrampfung oder ein Schmerz, wird durch einen nervlichen Stimulus ausgelöst.

Der Körper benötigt aber einen weiteren Befehl, um diesen Stimulus wieder zu beenden. Geschieht das nicht, schaukelt sich der Körper in einen immer stärkeren Stimulus hoch, bis es zu einem Krampf oder zu den Schmerzen kommt. Das Endocannabidoidsystem dient an dieser Stelle dazu, einen ausgelösten Reiz wieder zu beenden und die Rückkopplung zu durchbrechen.

Die Einnahme von CBD bewirkt nun, dass die körpereigenen Hormone durch die zusätzliche Einnahme unterstützt werden. Wo der Körper zu wenig CBD produziert, da spring das CBD durch die Einnahme ein und durchbricht den Zyklus.

Das erklärt auch, warum CBD bei den besonders schweren Fällen wie Spasmen, Krämpfe oder Cluster-Kopfschmerz so unmittelbar und schnell helfen kann. Der Reiz, welcher sich nicht von alleine beendet, wird durch das Fluten des Körpers mit CBD unterbrochen und der Körper kehrt in den Normalzustand zurück.

Dieser Mechanismus gilt als „gut durch Versuche erforscht“, hat aber noch keine klinische Anerkennung gefunden.

CBD Öl Erfahrungen

Die Erfahrungen mit CBD Öl als „Positiv“ zu bezeichnen wäre eine glatte Untertreibung. Tatsächlich treffen „Begeisternd“, „Phänomenal“ oder „Spektakulär“ eher zu, wenn man den hunderten von Erfahrungsberichten Glauben schenken möchte. Die sozialen Medien und öffentlichen Kanäle wie Youtube sind voll von Berichten, bei denen CBD-Öl wahre Wunde bewirkt haben soll. Dabei stechen natürlich Therapieerfolge von schweren bis schwerst erkrankten Personen besonders hervor: Den Fall des Parkinson Patienten, der sich nach drei Tropfen CBD Öl wieder normal bewegen konnte, ist weltbekannt. Auch Videos von krampfenden und schreienden Kindern, die sich nach der Inhalation von CBD wieder vollkommen beruhigen, sind Mut machend.

Es müssen aber nicht immer diese ganz besonderen Härtefälle sein, welche Anwender Neugierig auf das CBD machen. Auch von der Heilung ganz alltäglicher Leiden ist in den Erfahrungsberichten rund um CBD die Rede.

Eine Zielgruppe, welche bislang von den Händlern und Herstellern von CBD-Produkten bislang nur wenig beachtet wurde, sind die Frauen: Die periodisch auftretenden Unterleibschmerzen oder die Wechseljahrsbeschwerden sind hervorragende Bereiche, in denen sich die Wirksamkeit von CBD-Öl testen lässt.

Andrea S. aus Bayern beschreibt die Wirkung von CBD-Öl während der Regelschmerzen folgendermaßen: „7 Tropfen 5% CBD-Öl auf einem Tampon geträufelt hat nach dem Einführen folgende Wirkung: Es macht sich sehr schnell ein Prickeln bemerkbar. Nach ca. 30 Minuten sind die Bauch- und Unterleibsschmerzen vollkommen verschwunden. Der Unterleib ist entkrampft und die Lebensqualität ist wieder hergestellt. Das gleichzeitige Einnehmen von Tabletten ist nicht mehr erforderlich, was den Magen, die Leber und die Niere schont. Es ist allerdings wichtig, die für sich beste Dosierung schrittweise heraus zu finden. Zu viel Öl auf dem Tampon erzeugt ein benommenes Gefühl. Das kann vor dem Einschlafen hilfreich sein. Tagsüber ist es aber lästig und schränkt die Konzentrationsfähigkeit ein. Je höher das CBD Öl konzentriert ist, desto weniger Tropfen sind erforderlich. Mit einem 10% CBD-Öl brauche ich nur noch 3-4 Tropfen pro Anwendung.“

In den USA werden deshalb bereits vorgefertigte CBD-Tampons angeboten. Im Grunde wären hier die neuen CBD-Pasten sinnvoller, da sie auf dem Tampon aufliegen und nicht einziehen. Hierzu liegen aber noch keine Erfahrungsberichte vor.

Die Erfahrungen gehen jedoch weit auseinander. CBD Öl wirkt auf die CB1 und CB2 Rezeptoren im Körper. Diese können, je nach Person, unterschiedlich häufig vorhanden sein. Eine Person mit einem nur schwach ausgeprägten Endocannabidoid-System wird von CBD und seiner Wirkung nicht viel spüren. Daher stammen mutmaßlich die kritischen Stimmen zu diesem Naturprodukt. Dennoch bleibt die Tatsache, dass Cannabidoid letzten Endes auch eine körpereigene Substanz und eine Wirksamkeit daher nur zu natürlich ist.

Tendenziell sind daher die Erfahrungsberichte rund um das CBD überwiegend positiv. Ein Wundermittel zum Abnehmen, gegen Krebs und Depressionen ist es zwar nicht. Bei den entsprechenden Indikationen aber korrekt oder großzügig angewendet, wird sich mit Sicherheit der eine oder andere Effekt einstellen. 

Wirklich kritische Stimmen in Bezug auf unangenehme Nebenwirkungen oder Spätfolgen beim Konsum von CBD gibt es indes nicht. Lediglich der Geschmack begeistert nicht jeden. Es schmeckt, als würde man in einem Heuballen beißen. Aber CBD ist nun mal kein edler Rotwein oder Nutella-Brötchen. Es soll Beschwerden lindern und genau das macht es normalerweise auch. Nebenwirkungen bei der korrekten Einnahme von CBD wären auch sehr verwunderlich. Schließlich hat sich die WHO höchst selbst von der Harmlosigkeit von CBD überzeugt und einen entsprechenden Report veröffentlicht. In einem selbst durchgeführten Test konnte zwar nicht die Wirksamkeit von CBD bewiesen werden. Doch das war auch nicht die Intension. Vielmehr ging es darum, CBD auf eine potentielle Giftigkeit und auf Neben- oder Wechselwirkungen hin zu untersuchen. Hier konnte die WHO – immerhin die Weltgesundheitsorganisation – sich von der Harmlosigkeit des CBD überzeugen.

CBD Öl Testsieger

Da die Stiftung Warentest und andere unabhängige Testinstitute sich bislang dem CBD noch nicht angenommen haben, ist es schwierig einen „Testsieger“ zu definieren. Die Vermutung liegt immer nahe, dass bei den verfügbaren Vergleichen eher Marketinginteressen anstatt echter Leistungsbeobachtungen im Vordergrund standen.

Immerhin lässt sich so viel guten Gewissens behaupten: CBD Öl aus der DACH-Region ist garantiert frei von Pestiziden und die Hersteller halten die THC-Grenzwerte streng ein. Insofern unterscheiden sich die Produkte der Produzenten aus Österreich, der Schweiz und Deutschland nur marginal. Jedoch muss man immer noch ein wenig aufpassen: Man kann nicht über die Grenze in die Schweiz fahren, dort CBD Öl kaufen und wieder nach Deutschland einführen. Das Problem dabei ist, dass in der Schweiz ein Höchstwert von 1% THC gilt. Das ist die fünffache Konzentration des Grenzwertes in Deutschland. Wer sich also für den Kauf von CBD Öl aus der Schweiz interessiert, sollte sie in Deutschland bestellen. Die Hersteller achten sehr genau darauf, dass sie nur ein legales Produkt nach Deutschland überführen.

Inzwischen gibt es auch einige Hersteller in Polen, Tschechien und Ungarn. Grundsätzlich ist nichts gegen deren Produkte zu sagen. Die Mehrzahl dort wird mit Sicherheit ebenfalls sehr gewissenhaft die Qualität seines CBD-Öls auf einem verkehrsfähigen Niveau halten. Dennoch sollte man hier noch ein wenig abwarten, wie sich die Drogenpolitik in der EU harmonisiert. Der Konsum der höchst gefährlichen Droge „Chrystal Meth“ ist in Tschechien beispielsweise deutlich liberaler als in Deutschland. Wie sich diese Liberalität auf die Hanfproduzenten und Verarbeiter in Tschechien und Ungarn auswirken ist noch nicht erforscht.

Einen „CBD Öl Testsieger“ zu definieren ist daher keine einfache Aufgabe. Betrachtet man sich die Webseiten, auf denen entsprechende Informationen abzurufen sind, dann kann man leicht stutzig werden. Wenn beispielsweise glasklar behauptet wird, dass CBD-Öl Entzündungen hemmt und Schmerzen zuverlässig lindert, dann ist das ein eindeutiger Verstoß gegen die Health-Claim-Verordnung. Andere Prüfer testen das Öl auf eher irrelevante Kriterien, wie beispielsweise dem Geschmack. CBD Öl soll und kann nicht gut schmecken, dafür ist es einfach nicht gemacht.

Erschwerend kommt hinzu, dass es mittlerweile sehr viele Hersteller mit einer breiten Auswahl an CBD-Ölen in der DACH Region gibt. Ein echter Vergleich, in dem wirklich jedes Öl unter nachvollziehbaren Kriterien geprüft wird, ist daher sehr aufwändig.

Schließlich wirkt es schon ein wenig auffällig, wenn die Produkte von ein und demselben Hersteller bei einem Test die Bestnoten erhalten. Hier kann man durchaus Marketinginteressen unterstellen, für die die Durchführung eines objektiven Tests allenfalls simuliert wurde.

Positiv aufgefallen ist uns bei der Recherche dieser Frage lediglich der Vergleich auf der Webseite „Kanaturia“. Hier wurde tatsächlich eine interessante, breite Auswahl an vergleichbaren Produkten unterschiedlicher Hersteller mit nachvollziehbaren, objektiven Kriterien miteinander verglichen. Zwar gibt auch der Test von „Kanaturia“ ein Urteil in Bezug auf Geschmack ab. Dieser fällt jedoch nicht so stark ins Gewicht, wie bei anderen Vergleichstests.

Der CBD Öl Testsieger von Kanaturia ist das Produkt von „CIBDOL“. Hierzu muss man sagen: Cibdol ist ein Hersteller aus der Schweiz. Die Qualität sollte damit über jeden Zweifel erhaben sein, schließlich ist das Abliefern von erstklassigen Ergebnissen praktisch im schweizer Genom verankert. Jedoch gilt hierbei darauf zu achten, dass man sich Cibdol produkte nur nach Deutschland liefern lassen sollte. Beim Selbstkauf vor Ort besteht die Gefahr, ein Produkt mit einem unzulässig hohem THC Wert zu kaufen. Dieser liegt in der Schweiz 5fach über dem deutschen Grenzwert.

Wie bereits gesagt, die Produkte welche aus der DACH Region stammen, sind im Grunde vergleichbar. Der CBD-Gehalt ist konstant und entspricht den Angaben. Ebenso werden von allen Herstellern die Grenzwerte eingehalten. Das einzig wirkliche Kriterium, bei denen sich die Produkte der Hersteller unterscheiden, ist der Preis. Hier möchten wir nochmal auf den Hersteller „Hanfosan“ aufmerksam machen, der mit einem besonders interessanten Preis-Leistungs-Verhältnis seiner Produkte auf sich aufmerksam macht.

Anwendung und Wirkung

CBD Öl kann auf vier Arten angewendet werden:

  • Äußerlich, durch Aufträufeln
  • Innerlich, durch Schlucken
  • Innerlich, durch Inhalieren
  • Innerlich, durch Einführen

Da CBD Öl gerne zum Behandeln von Entzündungen angewendet wird, ist seine äußerliche Anwendung durch Aufträufeln sehr beliebt. Es wird verwendet bei folgenden Indikationen:

  • Leichte Verletzungen
  • Schuppenflechte
  • Insektenstiche
  • Trockene Stellen
  • Neurodermitis

In der Regel stellt sich bei regelmäßiger Anwendung bereits nach wenigen Tagen ein Heilungserfolg ein. Je höher das CBD Öl konzentriert ist, desto schneller und nachhaltiger ist die Wirkung. Wie genau die einzelne Anwendung erfolgt, darüber gibt es unterschiedliche Aussagen. Letzten Endes ist es eine Sache von „Try and Error“, bei der sich jeder eigenständig an die für ihn passende Dosierung heran tasten muss.

Das Schlucken von CBD Öl ist bislang noch die übliche Anwendung. CBD Öl wird direkt unter die Zunge geträufelt. Das ist allerdings nicht ganz einfach. Vor allem, wer unter Parkinson leidet, der hat mit dieser Einnahme Schwierigkeiten. Es ist nicht nur problematisch, die Pipette mit ruhiger Hand zum Mund zu führen. Auch kann die Glaspipette bei einer unkoordinierten Mundbewegung abbrechen und zu weiteren Verletzungen führen.

Problematisch beim Schlucken ist außerdem der Geschmack. CBD Öl wird aus Hanf hergestellt, darum schmeckt es nun einmal nach Gras. Wer sich partout nicht an den Geschmack gewöhnen möchte, der kann die gewünschte Dosis auch auf ein Stück Würfelzucker träufeln. Diesen lässt man dann im Mund zergehen, dann wird er erträglich.

Zum Inhalieren eignet sich das CBD-Öl mit Hilfe eines Inhalators oder einer E-Zigarette. Tatsächlich werden heute schon CBD-Liquids angeboten, welche direkt in eine E-Zigarette eingelegt werden können. Diese Anwendung eignet sich bei Erkältungsbeschwerden und zur allgemeinen Beruhigung der Nerven. Tatsächlich ist diese Anwendungsmethode besonders schnell und effektiv: Das große Innenvolumen der Lunge hilft dabei, das CBD-Öl schnell und nachhaltig im Körper zu verteilen.

Das Einführen von CBD Öl geschieht vorwiegend aufgeträufelt auf Tampons. CBD Öl lässt sich auch problemlos rektal einführen, wenn man es auf ein normales Zäpfchen träufelt. Jedoch liegen dazu noch keine Erfahrungswerte zu. Die Tampon-Lösung hat jedoch bei vielen betroffenen Frauen für Begeisterung gesorgt. Endlich ist es möglich, die lästigen Regelschmerzen gezielt und ohne die Einnahme scharfer Medikamente zu bekämpfen. Es ist unverständlich, warum diese Anwendung in Europa noch so unbekannt ist. In den USA hat sich die CBD-Industrie schon längst auf diese Zielgruppe eingestellt und bietet entsprechend präparierte Tampons zum Kauf an.

Einnahme und Dosierung

Man kann CBD Öl bedarfsgerecht einnehmen. Das bedeutet, dass man es nur verwendet, wenn akut damit Beschwerden gelindert werden sollen. Alternativ dazu nehmen auch viele das CBD Öl, um ihr Immunsystem zu stärken.

Für die Stärkung des Immunsystems, also für die tägliche Einnahme, genügt ein relativ schwaches CBD Öl von 5%. Geringere Prozentwerte machen nur bei Tieren oder Kindern Sinn. Zur Behandlung von akuten Beschwerden kann man durchaus ebenfalls das schwache 5% Öl verwenden, man muss dann eben nur die Dosis entsprechend erhöhen. Die 5% Konzentration eignet sich zudem auch hervorragend dafür, sich als „Neuling“ an die richtige Dosierung heran zu tasten. Es verbraucht sich dann zwar entsprechend schneller, dafür sind die Gebinde entsprechend günstiger zu kaufen.

Ein üblicher Start für die Verwendung von CBD Öl ist eine ganz normale Erkältung. Hier kann man zwar durchaus oral vorgehen. Da eine Erkältung bzw. Bronchitis eine Erkrankung der Atemwege ist, sollte das CBD Öl idealerweise inhaliert werden. Dafür sind handelsübliche Inhalatoren sehr gut geeignet. Die Preise für diese medizinischen Geräte sind in den letzten Jahren dramatisch gefallen. Heute bekommt man schon gebrauchsfertige Maschinen ab ca. 30 Euro. Alternativ werden auch rein manuelle Geräte, bestehend aus Schüssel und Mundstück für ca. 8 Euro angeboten. Als Konzentration ist für die Verwendung in einem Inhalator ein CBD Öl von 10% empfohlen.

CBD Öl von 10% Stärke eignet sich auch sehr gut für äußere Anwendungen bei entzündeten Stellen der Haut. Stärkere Produkte kann man zwar auch dafür nehmen, nur sind diese dann nicht unbedingt wirksamer. Man verschwendet also Geld, wenn man einen Pickel mit 30% CBD Öl behandeln will.

Schmerzen und Krämpfe benötigen jedoch 10% Dosierungen als Mindestmaß. Vor allem bei Unterleibs- bzw. Regelschmerzen kommt man mit einer 5% Dosierung nicht sehr weit. Konzentrationen von 10 – 15% können noch im Rahmen einer Selbstmedikation angewendet werden. Stärkere Produkte sollte man jedoch nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwenden. Doch auch bei einem 10% CBD Öl kann ein Tropfen zu viel den Unterschied zwischen benebelt und klar ausmachen. Darum: Gleichgültig, welches Öl man bevorzugt, man sollte sich immer schrittweise an die für sich optimale Dosierung heran tasten.

Das stärkste CBD Öl hat über 50%. Abgesehen davon, dass es sehr teuer ist, ist es auch nicht für jeden empfohlen. Derart starkes Öl ist nur für Menschen mit massiven medizinischen Problemen geeignet. Dazu zählen Spastiker, Epileptiker, Parkinson-Patienten und Personen mit massiver Migräne bis hin zum Cluster-Kopfschmerz. Ab 20% CBD Öl sollte man nicht nur über Erfahrung im Umgang mit CBD Öl besitzen. Es sollte auch zwingend durch einen Arzt empfohlen und idealerweise die Einnahme beaufsichtigt werden.

Die stärkste Form von CBD ist kein Öl, sondern ein Kristall. Reines CBD in 99 – 100% Stärke ist extrem teuer. Es wird nur intensivmedizinisch eingesetzt oder bei Personen mit akuten, schweren Symptomen.

Was ist CBD Öl?

CBD Öl ist eine Mischung aus CBD und einem Trägeröl. CBD ist eine in reiner Form kristalline Substanz. Sie ist nicht löslich in Wasser, dafür aber in Fetten. Deshalb wird CBD vor allem als Öl oder fetthaltige Paste angeboten.

CBD bedeutet „Cannabidiol“. Es handelt sich dabei um ein Hormon, welches auch vom Körper selbst produziert wird. Cannabidiol wirkt auf das sogenannte „Endocannabidoid-System“. Dies ist ein System, welches mutmaßlich zum Regeln von Signalen und Reizen eingesetzt wird. Wenn ein Nerv einen Reiz ausgelöst hat, bleibt dieser so lange bestehen, bis er den Befehl zum Aufhören bekommt. Dazu sind überall im Körper die CB1 und CB2 Rezeptoren des Endocannabidoid-Systems angebracht. Die Hypophyse schüttet bei Bedarf eine kleine Menge Cannabidiol aus und dieses löst dann die Unterbrechung des Reizes aus. Menschen mit einer Fehlfunktion der Nerven oder einem Mangel an Cannabidiol können deshalb sehr gut auf die externe Vergabe dieses Hormons ansprechen.

 

Wie wird CBD hergestellt?

CBD ist ein Cannabidoid. Wie sein Name schon sagt, wird es aus der Cannabis-Pflanze gewonnen. Es ist eng mit dem THC verwandt. Das ist die berauschende Komponente des Cannabis, weswegen die an sich traditionelle Heilpflanze so in Verruf gekommen ist.

CBD wird aus dem kalt gepressten Öl des Hanfsamens gewonnen. Es gibt verschiedene Verfahren es zu extrahieren. Die Anlagen dazu sind recht teuer und verbrauchen viel Energie. Deshalb ist das CBD Öl auch stets recht hochpreisig. Zur Auswahl stehen die Dampfdestillation und die CO2-Extraktion. Beide Verfahren haben ihre Vorteile und Nachteile und es liegt im Ermessen des Herstellers, welches er wählt.

In reiner Form ist CBD ein Kristall. Die Substanz ist nicht löslich in Wasser, jedoch in Fett und Öl. Aus diesem Grund eignet sich das CBD auch so gut um es in Cremes und Lotions einzubinden. Es dringt schnell und tief in die Haut ein, wo es auch tief sitzende Entzündungen bekämpfen kann. Seine Löslichkeit in Öl macht es zur Verarbeitung zu CBD Öl so gut verwendbar. Ausgehend von dem 100 % reinen CBD-Kristall, lassen sich die Konzentrationen sehr exakt einstellen. Das erklärt die große Vielfalt an verfügbaren CBD Ölen.

CBD Öl muss strengen Qualitätskontrollen unterliegen. Vor allem sein Gehalt an THC unterliegt sehr strengen Grenzwerten. Werden diese kontinuierlich überschritten, drohen den Herstellern, Händlern und letztendlich sogar den Kunden empfindliche Strafen. Da die Grenzwerte innerhalb Europas sehr unterschiedlich gehandhabt werden, empfehlen wir, ausschließlich CBD Öl aus deutscher, österreichischer oder schweizer Produktion zu kaufen. Diese Öle sind nicht nur von erstklassiger Qualität. Sie garantieren zudem auch den in Deutschland gültigen Grenzwert von 0,2% THC. Das gilt natürlich nur für das CBD Öl, welches hier in Deutschland über einen ansässigen Händler gekauft wird. Bei Grenzwechsel läuft man immer Gefahr, weniger streng kontrolliertes CBD Öl zu kaufen und am Ende ein Produkt mit einem zu hohen Gehalt an THC einzuführen.

CBD Öl ist offiziell nur als Kosmetik oder Körperlotion zu deklarieren. Es hat noch keine Zulassung als Nahrungsergänzungsmittel. Es ist auch nicht als Heilmittel offiziell zugelassen und darf auch nicht als solches beworben werden. Einen seriösen Händler erkennt man unter anderem daran, dass er sich an die „Health Claim Verordnung“ hält. Diese Verordnung legt genau fest, wie weit das Bewerben einer Wirkung eines Naturheil- oder Nahrungsergänzungsmittels gehen darf. Aus diesem Grund sind diese Mittel auch immer so merkwürdig formuliert. Das vage „Es kann eine Heilung unterstützen“ oder „Es kann einen Bedarf unterstützend ergänzen“ ist keine Mogelei des Marketings sondern der Gesetzeslage geschuldet. Letzten Endes ist das auch zu begrüßen. Es ist den seriösen Herstellern nicht geholfen, wenn jeder Scharlatan beliebige Behauptungen über sein Produkt verbreiten darf. Das gilt ganz besonders für das CBD Öl.

Trotz der vagen Gesetzeslage erfreut sich CBD Öl wachsender Beliebtheit. Seine entkrampfende und schmerzlindernde Wirkung wird von vielen Anwender bestätigt. Vorsichtig sollte man hingegen beim Zusammenhang von CBD Öl und ernsten Erkrankungen wie beispielsweise Krebs sein. Wäre CBD ein wirksames Mittel in der Krebstherapie, wären alle Bedenken gegen das Mittel schon längst abgestellt. Doch leider fehlt es auch hier noch an Beweisen, die eine therapeutische Wirkung bei dieser heimtückischen Krankheit belegen könnten.

CBD Öl wird in Konzentrationen von 2% bis über 50% angeboten. Die schwächeren Konzentrationen von 2-5% eignen sich gut für Anfänger, Kinder und zur Behandlung von Tieren. Eine echte und schnelle Wirkung kann man ab 5% bis 15% erwarten. Stärkeres CBD sollte vor Einnahme mit dem Arzt abgesprochen werden.

Neben dem CBD Öl wird CBD auch als Paste oder als Liquid für E-Zigaretten angeboten. Wir empfehlen für das Inhalieren von CBD aber ebenfalls das Öl in Verbindung mit einem Inhalator.  Das hat unter anderem den Vorteil, dass man das gleiche Produkt für verschiedene Anwendungen gebrauchen kann. CBD Liquids sind ausschließlich für E-Zigaretten bestimmt. CBD Öl lässt sich aber schlucken, inhalieren und für die Behandlung der Haut einsetzen.

Quellenangabe

E. A. Thiele, E. D. Marsh, J. A. French, M. Mazurkiewicz-Beldzinska, S. R. Benbadis, C. Joshi, P. D. Lyons, A. Taylor, C. Roberts, K. Sommerville: Cannabidiol in patients with seizures associated with Lennox-Gastaut syndrome (GWPCARE4): A randomised, double-blind, placebo-controlled phase 3 trial. In: The Lancet. Band 391, Nr. 10125, 17. März 2018, S. 1085–1096, doi:10.1016/S0140-6736(18)30136-3.

Epilepsie: US-Zulassung für Cannabidiol-Lösung. Pharmazeutische Zeitung vom 26. Juni 2018.

 Cannabidiol vermeidet Anfälle bei Lennox-Gastaut-Syndrom. In: aerzteblatt.de. 28. Januar 2018, abgerufen am 21. September 2019.

S. Yamaori, J. Ebisawa, Y. Okushima, I. Yamamoto, K. Watanabe: Potent inhibition of human cytochrome P450 3A isoforms by cannabidiol: role of phenolic hydroxyl groups in the resorcinol moiety. In: Life Sci. Band 88, 2011, S. 730–736.

A. L. Geffrey, S. F. Pollack, P. L. Bruno, E. A. Thiele: Drug-drug interaction between clobazam and cannabidiol in children with refractory epilepsy. In: Epilepsia. Band 56, 2015, S. 1246–1251.

Cannabidiol-Produkte bald in der Apotheken-Freiwahl? DAZ.online, 10. April 2018.

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